Pressestimmen:

   
 

   

   
   

   
         
     
  Weilheimer Zeitung
13. März 2006

Penner Paul mischt sich ein
Dorfbühne Seeshaupt: Gelungene Premiere


Seeshaupt - Alles dreht sich also um diesen gewissen Paul. Die Bühne, von Franz Gneuß (erstmals) und Josef Piechatzek liebevoll gestaltet, betritt als Erster (und zum einzigen Mal) nämlich der Bäckerbüa (Uli Brennauer). Dann erst sehen die Zuschauer zwei Landstreicher, die es sich bequem gemacht haben: „Penner Paul" und seine Pauline. Mit der Komödie in drei Akten von Norbert Tanks, die am Freitagabend Premiere feierte, ist der Seeshaupt er Dorfbühne eine humorige, bisweilen sarkastische, in jedem Falle ausgewogene Inszenierung gelungen.
Erzählt wird die Geschichte eines gerissenen Geschäftemachers, des Bauunternehmers Schneider (überzeugend in Nadelstreifen: Andreas Lidl), der mit dem Bürgermeister (einmal mehr ein Unikat: Fritz Ziegler) die verschuldete, naiv-gutmütige Bäuerin Herta Lindner (Ortrud Hohenfeldt als vielseitige Idealbesetzung) übers Ohr hauen will. Es geht um Quadratmeter-Preise und Bauland, 1000-Betten-Hotels, Bungalows und Tennishallen anstelle des urigen Gutshofs, der vor der Zwangsversteigerung steht.
Manche Länge der Handlung gleichen die Laienschauspieler gekonnt aus. Nur wenige Sekunden dauert es, ehe der „Penner Paul" (wie immer in Höchstform: Georg Finsterer, mal derb, mal tuntig-hochdeutsch), bei der Morgentoilette auf der Bühne, den ersten Szenenapplaus einstreicht. Er und seine notorisch geld- und glücklose Freundin (Sylvia Bern-wieser als anrührendes „Botscherl") werden Zeugen des gerissenen Plans und punkten mit ihrem nicht ganz uneigennützigen Gerechtigkeitssinn. Und so macht sich Gelächter breit, als beide eine unselige Allianz mit Schneider eingehen, unter dessen Einfluss das Gemeindeoberhaupt („Du musst das so machen, wie wir uns das vorstellen") und sein bieder-verschmitzter Sekretär Robert (erstmals dabei, viel bejubelt: Robert Albrecht) stehen.
Überraschende Wendung zum Schluss
Neu gestylt betreten sie die Bühne, läuten damit den Anfang vom Ende der Geschäftemacherei ein und sorgen noch für eine überraschende Wendung gegen Ende des knapp zweistündigen Stücks. Die Betrügerrolle wechselt munter zwischen den Beteiligten hin und her, selbst die notorisch neugierige Nachbarin Fanni Schott (Erika Pichlbauer als „Quadratratsch'n") bleibt .nicht unbeteiligt. Sekretär Robert bemüht sich gar noch um eine Annäherung zur Nichte Maria Lindner (blond und resolut: Elisabeth Sterff). Am Ende viel Applaus für alle Beteiligten - Lob und Dank, zu Recht nach monatelanger Probenarbeit.
Felix Flemmer

 
     
  Seeshaupter Dorfzeitung
Dezember 2005
 

Penner Paul mischt sich ein

Dorfbühne spielt 2006 eine Komödie Norbert Tanks 15 Jahre gibt es die Seeshaupter Dorfbühne nun schon, mit mehr als einem Dutzend Stücken haben die Theaterer die Gemeinde in dieser Zeit erfreut. Nach der Pause in diesem Jahr wird die Dorfbühne im Frühjahr kommenden Jahres wieder auftreten: Vom 10. März an wird an fünf Wochenenden eine humoristische Komödie laufen. Die Dorfbühne hat das Stück Der Penner Paul" von Norbert

Tank ausgewählt. Allzu viel soll natürlich noch nicht verraten werden, nur soviel: Penner Paul hat sich‘s in der Nähe eines Gutshofs bequem gemacht - hier haben er und seine Pauline ein ruhiges Leben und ein halbwegs

gesichertes Auskommen. Eines Tages wird er Zeuge, wie die dort ansässige Bäuerin von einem gerissenen Geschäftemacher über‘s Ohr gehauen werden soll. Nicht ganz uneigennützig mischt sich Paul ein... Zwischenzeitlich stand bei der Dorfbühne auch die Mitgliederversammlung an. Dort wählten die 29 anwesenden der insgesamt 58 Mitglieder auch eine neue Vorstandschaft. Zum ersten Vorsitzenden wurde Michael Streich gewählt, der damit die Nachfolge von Heinz Sperlich antritt. Sperlich wurde gleichwohl zum Ehrenvorstand

ernannt. Streichs Stellvertreter ist Sepp Piechatzek, der sich bei der Wahl gegen Robert Mayr durchsetzte. Schriftführerin ist nach wie vor Erika Pichlbauer, Kassier bleibt Lisa Sterff. Auch Peter Streich (Technischer Leiter) und Sabine Sterff (Management Service) gehören der Vorstandschaft weiterhin an.
 

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